Erstellt am 23. August 2011, 11:25

Fekter gegen Sonderkonditionen bei Finanzhilfe. Finanzministerin Maria Fekter hat sich klar gegen Sonderkonditionen, wie diese bei der Griechenland-Hilfe mit Finnland vereinbart wurden, ausgesprochen. "Österreich hat immer klar gemacht, wenn es Sicherheiten für ein Land gibt, dann müssen alle anderen gleich behandelt werden", sagte sie am Dienstag vor dem Ministerrat. Was Finnland mit Griechenland ausgemacht habe, sei "kein tauglicher Ansatz".

Finanzministerin Maria Fekter hat sich klar gegen Sonderkonditionen, wie diese bei der Griechenland-Hilfe mit Finnland vereinbart wurden, ausgesprochen. "Österreich hat immer klar gemacht, wenn es Sicherheiten für ein Land gibt, dann müssen alle anderen gleich behandelt werden", sagte sie am Dienstag vor dem Ministerrat. Was Finnland mit Griechenland ausgemacht habe, sei "kein tauglicher Ansatz".

In Hinblick auf Sicherheiten müsse ein Lösung gefunden werden, die alle Staaten teilen würden, so Fekter, "und die sehe ich derzeit nicht.""Es gibt keinen Konsens, wenn sich ein Staat Privilegien herausnimmt", kritisierte die Finanzministerin weiter die Abmachung zwischen Finnland und Griechenland. Der österreichische Kompromissvorschlag sei, dass Länder ohne größeren Privatsektoranteil Sicherheiten bekommen würden, Länder mit einem größeren Anteil wiederum keine. Oder, so Fekter, man gehe davon ab. Fekter sprach sich jedenfalls für "kontinuierliches Arbeiten" aus, und nicht für "Horuck-Aktionen".