Erstellt am 14. September 2016, 06:17

von Wolfgang Millendorfer und Alexandra Gollubics-Prath

Gemeinden investieren fleißig. Weniger Schulden und mehr Investitionen in den 171 Gemeinden des Landes: 2015 wurden Infrastrukturprojekte in der Höhe von insgesamt 92,2 Millionen Euro umgesetzt.

Landesrätin Astrid Eisenkopf: „Auch in schweren Zeiten fungieren die Gemeinden als wichtiger Wirtschaftsmotor.“  |  Bgld. Landesmedienservice

Trotz schwieriger Zeiten sei in den 171 burgenländischen Kommunen viel Geld in Infrastrukturprojekte investiert worden, betonte die zuständige Landesrätin Astrid Eisenkopf (SPÖ) bei der Präsentation der Gemeindefinanzstatistik 2015. Konkret flossen für diese Projekte 92,2 Millionen Euro.

Bezirk Neusiedl hat die meisten Schulden

„Damit fungieren unsere Gemeinden einmal mehr als heimischer Wirtschaftsmotor“, so Eisenkopf. Der Gesamt-Schuldenstand konnte laut Gemeindeabteilung um rund eine Million Euro reduziert werden und liegt in der aktuellen Statistik bei 312,3 Millionen Euro.

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Blickt man auf die Schulden der einzelnen Bezirke, liegt Neusiedl am See in absoluten Zahlen an erster Stelle, gefolgt von den Bezirken Oberwart und Eisenstadt-Umgebung (siehe Grafik links).

Bei der freien Finanzspitze, der „Leistungsfähigkeit“ der Gemeinden, rangiert Edelstal auf dem ersten Platz, gefolgt von Markt Neuhodis und Badersdorf. Hier betont die Gemeindeabteilung, dass es sich um eine „Momentaufnahme“ handle. Eine noch detailliertere Darstellung der Finanzen bringe die Einführung der Doppik.