Erstellt am 30. Oktober 2013, 04:57

Fischer und Klug besuchen Soldaten in Bosnien. Um ein Zeichen für die internationale Präsenz auf dem Balkan zu setzen, besuchen Bundespräsident Fischer und Verteidigungsminister Klug am Mittwoch (11:30) die Bundesheer-Soldaten auf dem Militärstützpunkt "Camp Butmir" bei Sarajevo.

Mit 200 Soldaten stellt Österreich das größte EUFOR-Truppenkontingent im weiterhin instabilen früheren Bürgerkriegsland Bosnien-Herzegowina. Fischer unternimmt am Nachmittag auch einen symbolträchtigen Spaziergang durch die Altstadt von Sarajevo. Wenige Monate vor dem 100. Jahrestag der folgenschweren Tat wird er nämlich Schauplatz des Attentats auf den österreichisch-ungarischen Thronfolger Franz Ferdinand besuchen, das den Ersten Weltkrieg auslöste. Während seines eintägigen Besuchs kommt der Bundespräsident auch mit der bosnischen Staatsspitze und dem internationalen Bosnien-Beauftragten Valentin Inzko zusammen und will zum Abschluss einer Visite im Nationaltheater von Sarajevo eine hohe Auszeichnung, den "Isa-beg-Ishakovic-Preis", entgegennehmen.