Erstellt am 25. November 2010, 07:50

Flughafen-Aufsichtsrat vertagt Entscheidung. Nach mehr als achtstündigen Beratungen hat der Flughafen-Aufsichtsrat am späten Mittwoch Abend bloß entschieden, dass Donnerstag keine Entscheidungen möglich waren über personelle Konsequenzen nach der Kostenexplosion am Terminalbau Skylink.

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Im Mittelpunkt der Sitzung des Kontrollgremiums am Flughafen Wien-Schwechat stand der brisante Bericht des Rechnungshofs über die teure Baustelle und die Entwicklungen am Airport. Die Schlussfolgerungen der Aufsichtsräte für das Schicksal des Managements wurden auf die nächste Sitzung am 15. Dezember vertagt.

Flughafen-Aufsichtsratschef Christoph Herbst berichtete nach der Sitzung nur, dass sehr ausführlich der Rechnungshof-Rohbericht und dazu die Stellungnahmen des Vorstands behandelt wurden. Etliche Aufsichtsräte hätten überhaupt das erste Mal Informationen dazu vor sich gehabt. "Es gibt eine Reihe von Punkten, die noch geklärt werden müssen, erst dann kann man im Gremium fundierte Entscheidungen treffen", so Herbst zur APA.

Einiges, so Herbst, sei offen geblieben. Dazu brauche der Aufsichtsrat mehr Informationen. Zu welchen Themen die bisherigen Daten nicht ausreichten, sagte Herbst am Abend nicht. Heute reichten die Entscheidungsgrundlagen jedenfalls noch nicht aus. Herbst bekräftigte, dass der Rechnungshofbericht zum Teil verheerend sei. Über Konsequenzen, welcher Art auch immer, werde in der Aufsichtsratssitzung am 15. Dezember entschieden.