Erstellt am 17. August 2016, 14:37

Alarmanlagenförderung: Bisher 116 Anlagen eingebaut. Das Burgenland ermöglicht Privaten seit Mitte Juni den Erwerb einer Alarmanlage zu einem Preis von weniger als 1.000 Euro. Seit dem Start der Förderaktion wurden 139 Anlagen bestellt und 116 eingebaut, gab Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz (FPÖ) am Mittwoch in Eisenstadt bekannt.

 |  NOEN, www.BilderBox.com (www.BilderBox.com)

Auch gebe es 239 Anfragen von Interessenten. "Der Zuspruch für das Paket ist groß", so Tschürtz.

Kritik aus der Sicherheitsbranche, wonach bei der Aktion angebotene Anlagen nicht den Förderrichtlinien des Landes entsprächen, ließ der Landeshauptmannstellvertreter nicht gelten: "Auch wenn einige geglaubt haben, es ist unmöglich, dass man eine Alarmanlage unter 1.000 Euro bekommt - das ist jetzt der Fall".

Für ÖVP ist die Aktion ein "alter Hut"

Alle - derzeit 23 - burgenländischen Alarmanlagenerrichter, die an der Aktion teilnähmen, würden die Systeme vorschriftsgemäß einbauen. "Die Alarmanlage entspricht der Önorm" - man habe dies prüfen lassen, sagte der Projektleiter der Aktion, Christian Spuller. Die Errichter seien alle konzessionierte Elektriker-Fachbetriebe.

Die Alarmanlagenaktion ist Teil eines Gesamtkonzepts, das auch die Bereiche Nachbarschaftshilfe und Sicherheitspartner beinhaltet. Die Präsentation soll kommende Woche erfolgen, kündigte Tschürtz an.

In den Augen der ÖVP ist die Aktion ein "alter Hut": Schon bisher seien bis zu 30 Prozent der Kosten von Alarmanlagen aus Mitteln der Wohnbauförderung gefördert worden, erklärte Sicherheitssprecher Rudolf Strommer in einer Aussendung. Die Förderung habe maximal - je nach Ausführung - bis zu 1.500 Euro betragen. "Das haben SPÖ und ÖVP bereits in der vergangenen Periode beschlossen", stellte Strommer fest.