Erstellt am 05. März 2013, 13:25

FPÖ begrüßt Darabos-Rücktritt. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache begrüßt den erwarteten Rückzug von Norbert Darabos (S) als Verteidigungsminister

"Gut so, aber viel zu spät", meinte Strache am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Wäre Darabos früher zurückgetreten, wären dem Land einige negative Entwicklungen im Heer erspart geblieben, glaubt der FPÖ-Obmann. Zum kolportierten neuen Verteidigungsminister, Gerald Klug (S), könne er noch nichts sagen, denn der sei ihm bis dato nicht wirklich aufgefallen.

Überrascht gab sich FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl, habe doch nach den Landtagswahlen Euphorie in der SPÖ geherrscht und nun ändere man mit der Parteizentrale das "Herzstück". So zuversichtlich könne man also nicht sein, schlussfolgerte Kickl. Der "unfähigste Parteimanager" der SPÖ werde durch den "unfähigsten Verteidigungsminister" der SPÖ ersetzt, spottete er. Und auch dafür, dass der bisherige SP-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter Volksanwalt werden soll, hatte Kickl Kritik übrig: "Es ist beschämend, dass man die Volksanwaltschaft jetzt als politisches Ausgedinge missbraucht."