Erstellt am 22. August 2012, 18:03

FPÖ Burgenland für Wiederaufnahme von Bundesheer-Assistenzeinsatz. Eine Wiederaufnahme des im Dezember des Vorjahres beendeten Bundesheer-Assistenzeinsatzes im Burgenland haben am Donnerstag die Freiheitlichen verlangt.

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Landesparteiobmann Johann Tschürtz begründete seine Forderung in einer Aussendung mit der "prekären" Sicherheitslage im östlichsten Bundesland.

"Dass die Kriminalität im Burgenland mittlerweile unhaltbare Ausmaße annimmt, sehen auch Vertreter der Regierungsparteien so", erklärte Tschürtz. Er habe den Assistenzeinsatz in seiner letzten Phase nie als das Gelbe vom Ei gesehen und sein Auslaufen sogar befürwortet. Aber die Weigerung von SPÖ und ÖVP, für die Wiedereinführung von Kontrollen an den Grenzen oder Gemeindewachkörpern zu sorgen, lasse ihm "keine andere Wahl".

"Patrouillierende Soldaten, wenn sie auch nur beobachten und melden dürfen, sind zumindest ein kleiner Hoffnungsschimmer, dass es sich die Gauner aus dem Osten besser überlegen, ob sie Raubzüge durch unsere Dörfer unternehmen", so der FPÖ-Obmann, der seine Forderung "absolut nicht" als Kritik an der Polizei verstanden wissen will. "Die Regierungsparteien lassen Bürger und auch Polizisten im Stich", erklärte Tschürtz.