Erstellt am 23. November 2012, 11:42

FPÖ Burgenland tagt in Eisenstadt. Wehrpflicht und infolge der Kommunalwahl die Arbeit in den Gemeinden stehen am Samstag bei der Klausur in Eisenstadt als Schwerpunkte auf dem Programm. Den Auftakt machte am Donnerstabend ein Empfang.

Eine Nachbereitung der Bürgermeister- und Gemeinderatswahl und die am 20. Jänner stattfindende Volksbefragung über die Wehrpflicht stehen am Samstag im Mittelpunkt einer Vorstandsklausur der FPÖ Burgenland in Eisenstadt. Der Auftakt fand am Donnerstagabend mit einem Empfang für alle FP-Gemeinderäte im Hotel Burgenland statt.

Seit der Kommunalwahl verfügen die Freiheitlichen über 81 Mandate (2007: 53) und sind in vier Gemeinden auch im Vorstand sowie in Oberwart im Stadtrat vertreten. Der Urnengang kommt auch am Freitag bei der Klausur, an der rund 20 Personen teilnehmen, noch einmal zur Sprache, so Parteiobmann Johann Tschürtz. Dabei soll überlegt werden, wie und bei welchen Themen man sich verstärkt engagieren kann.

Schwerpunktthema der Tagung bildet die Volksbefragung zur Wehrpflicht. "Wir sind auf jeden Fall für eine Reform", aber man wolle "kein Berufsheer" und "keine Söldnertruppe", erklärte Tschürtz. Auch ein Sozialjahr anstelle des Zivildienstes lehne man ab, da dieser Dienst aufgrund europarechtlicher Vorgaben allen EU-Bürgern zugänglich sein müsse, argumentierte der FPÖ-Obmann.