Erstellt am 16. Januar 2013, 11:03

FPÖ Burgenland will wieder den Assistenzeinsatz. Wenige Tage vor der Bundesheer-Volksbefragung hat die FPÖ Burgenland am Mittwoch erneut die Wiedereinführung des Assistenzeinsatzes an der Staatsgrenze verlangt.

Parteiobmann Johann Tschürtz begründete die Forderung mit zahlreichen Einbrüchen, die in den vergangenen Wochen vor allem in grenznahen Gemeinden im Südburgenland verübt worden seien.

Im selben Atemzug warnte Tschürtz vor einer Abschaffung der Wehrpflicht: Ohne Grundwehrdiener wäre "der Assistenzeinsatz finanziell und wohl auch personell nicht zu stemmen", argumentierte der FPÖ-Politiker und meinte in Anspielung auf die Bemühungen des Landes um das Erreichen der Stromautarkie: "Windräder schützen nicht vor Kriminellen." Die Freiheitlichen wollen den Landtag einmal mehr mit dem Sicherheitsthema befassen - sei es mit Entschließungsanträgen oder in Form einer Aktuellen Stunde, hieß es aus dem FP-Landtagsklub.