Erstellt am 11. März 2013, 16:25

FPÖ demonstriert Einigkeit. Auch die burgenländische FPÖ hat am Montagnachmittag Parteichef Heinz-Christian Strache ihre Unterstützung versichert.

Freiheitliche Landesobleute haben sich am Montag in dieser turbulenten Zeit für die Partei demonstrativ hinter ihren Chef Heinz-Christian Strache gestellt. "Volle Unterstützung", sicherten sie ihm in Aussendungen zu. Die FPÖ sei "geschlossen und geeint", hieß es unisono. Straches Obmannschaft sei "unbestritten", so der Kärntner FPÖ-Obmann Christian Leyroutz.

Nach den schlechten Ergebnissen bei zwei Landtagswahlen und kurzfristig einberufenen Krisensitzungen zeigen die blauen Landeschefs öffentlich ihre Unterstützung für den Obmann. "Mangelnde Einigkeit, wie von Medien behauptet, würde nur der Politik der Mitbewerber nutzen", so der oberösterreichische FPÖ-Obmann Manfred Haimbuchner. "Die FPÖ ist geschlossen und geeint", hielt er mit Blick auf die Nationalratswahl fest.

Auch der Kärntner FPÖ-Chef Leyroutz betonte, dass Strache "federführende Integrationsfigur" und seine Obmannschaft "unbestritten" sei. Nach den Wahlen in Kärnten und Niederösterreich habe man "in konstruktiver Art und Weise unverzüglich mit der notwendigen Manöverkritik" angefangen. Kurskorrekturen und Neuaufstellungen gehören zu den Aufgaben aller Parteien und die FPÖ nehme diese Aufgabe zur Zeit "selbstverständlich sehr ernst", so Leyroutz.

Wiens FPÖ-Klubchef und stv. Bundesparteiobmann Johann Gudenus erklärte: "HC geht uns mit unermüdlichem Einsatz und unerschütterlicher Bürgernähe voran. Sein Vorbild ist Auftrag für jeden Mandatar, Funktionär und Sympathisanten, sein Bestes zu geben." Die "Besudelungskampagne" pralle an den Freiheitlichen ab: "Die Wiener Landesgruppe steht voll hinter HC Strache und so wird es bleiben."

Die steirische FPÖ stehe ebenfalls "zu 100 Prozent hinter HC Straches Erfolgsweg", so Obmann Gerhard Kurzmann. "Die FPÖ ist geschlossen und geeint", betonte der burgenländische Landesobmann Johann Tschürtz.Gleichzeitig wurde auch der interne Zusammenhalt in der Landesgruppe betont: Man stehe "klar und deutlich" hinter dem bundespolitischen Kurs, erklärten Landesparteiobfrau Barbara Rosenkranz, Klubobmann Gottfried Waldhäusl und der neue Landesparteisekretär Christian Höbart in einer gemeinsamen Aussendung.

Niederösterreichs Freiheitliche sprachen nach den kürzlich erlittenen Wahlverlusten von nun "vollzogenen Optimierungsschritten" und wehrten sich gegen die Bezeichnung "Streit". Strache jedenfalls sei "schlagkräftig" und habe "selbst jede Wahl deutlich gewonnen".

"Volle Unterstützung" für die Bundespartei bekundete auch die Tiroler FPÖ. Landesparteiobmann Gerald Hauser geht davon aus, dass die Freiheitlichen unter Strache "weiterhin Wahlen gewinnen" werden. Hauser verwies auch darauf, dass die Tiroler FPÖ ehemalige Funktionäre zurück geholt habe und nannte etwa den Innsbrucker Gemeinderat Rudi Federspiel.