Erstellt am 22. Oktober 2013, 18:57

Frank Stronach deutet Rückzug in einem Jahr an. Frank Stronach denkt immer lauter über einen Rückzug aus der Politik nach. Gegenüber Tageszeitungen deutete er an, dass sein Abgang aus dem aktiven Politikerleben bereits in einem Jahr erfolgen könnte.

"Ich will mich nicht festlegen. Ich hoffe, es wird nicht länger als ein Jahr dauern. Dann bin ich nur Berater", meinte Stronach.

Ins Parlament einziehen will er aber nach wie vor: "Ich habe immer gesagt, dass ich nicht weiß, wie lange ich Abgeordneter sein werde. Aber ich gehe ins Parlament, weil in Österreich die Strukturen geändert werden müssen." Aber sein Plan sei, "dass ich jüngere Menschen in die Partei bekomme und dann will ich mich zurückziehen".

Er meinte außerdem: "Ich weiß nicht wie lange ich im Parlament bleibe, aber ich habe immer gesagt, ich strebe kein Amt an, ich lasse Jüngere an die Spitze. Es kann in einem Jahr sein oder auch schon früher."

Zuversicht in punkto Nachbaur, Ärger über Lindner

Gefragt nach seinem Wunsch-Nachfolger gab er sich zurückhaltend: "Die Kathrin (Nachbaur, Anm.) wird eine wichtige Rolle spielen. Aber wer mein Nachfolger wird, ist noch offen", sagte er. Nachbaur selbst hatte bereits vor knapp zwei Wochen erklärt, dass sich Stronach "langsam" aus der Partei zurückziehen werde, wobei es hierfür keinen Zeithorizont gebe.

Verärgert ist Stronach nach wie vor über Monika Lindner. "Ich hatte Verständnis, dass Lindner wegen Robert Lugars Aussage zurückgetreten ist. Aber ich habe kein Verständnis dafür, dass sie das Mandat annimmt." Er hoffe nach wie vor darauf, dass die Ex-ORF-Chefin ihre Entscheidung noch einmal überdenkt. Treffen will er sich mit ihr nicht mehr.