Erstellt am 09. April 2013, 12:21

Frank Stronach präsentierte Parteiprogramm. Nach einigen Monaten auf dem politischen Parkett hat Frank Stronach nun am Dienstag im Palais Ferstel in Wien sein Parteiprogramm präsentiert.

Flankiert von einigen Mitstreitern gab er großteils bekannte Positionen wider. "Diese Regierung wirtschaftet Österreich zugrunde", erklärte Stronach sein Engagement. Seine Partei mache sehr vernünftige Vorschläge.

Im Team Stronach müsse jeder einen Ehrenkodex unterschreiben, bevor er auf die Wahlliste komme, betonte Stronach. Inhaltlich gab es bei der Präsentation nicht viel Neues zu hören: Man müsse die enorme Verwaltung "zivilisiert" jedes Jahr um fünf Prozent fünf Jahre lang abbauen, meinte der Austro-Kanadier. Einmal mehr erläuterte er auch seine Idee für ein einfacheres Steuersystem, wonach eine Firma, die ihren Profit in Österreich investiert nur zehn Prozent Steuern zahle, bzw. diese Summe auch an die Mitarbeiter weitergeben könne.

Erneut sprach sich Stronach gegen Berufspolitiker aus, weiters müsse die Zahl der Abgeordneten reduziert werden. Einen gewissen Anteil der Parlamentarier sollen extra gewählte Bürgervertreter ausmachen. Stronach bekräftigte abermals, dass er selbst als Spitzenkandidat bei der Nationalratswahl antreten werde und auch als Abgeordneter ins Hohe Haus einziehen wolle.

Mit auf dem Podium saßen bei der Präsentation u.a. Stronachs Klubobmann Robert Lugar, sowie die Abgeordneten Martina Schenk und Stefan Markowitz - bei letzterem passierte der Partei ein peinlicher Fehler, stand auf seinem Namensschild doch fälschlicherweise "Markovitz". Weiters auf der Bühne zu sehen waren etwa Westbahn-Gründer Stefan Wehinger oder Miss World 1987 Ulla Weigerstorfer.