Erstellt am 10. Oktober 2012, 07:20

Freud & Leid der Parteien. Detail-Ergebnisse | Tops und Flops im ganzen Land: Überraschungen gab es bei der Wahl für alle …

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„Nach der Wahl ist vor der Wahl“, heißt es in dreizehn Gemeinden, in denen am 4. November noch über den Bürgermeister entschieden wird. Die Stimmung in den Parteizentralen pendelt jetzt zwischen Zahlenspielen, Ursachenforschung und Blick in die Zukunft.

Vor allem die Namenslisten kosteten den Großparteien in so mancher Gemeinde Stimmen – etwa in Parndorf, wo sich die „LiPA“ mit einem Plus von 24,4 Prozent die absolute Mehrheit holte. Verluste wie diese schmerzen rund um den Neusiedler See vor allem Landeshauptmann Hans Niessl und sein SPÖ-Team. Im Landessüden wiederum kann Niessl auf erfolgreiche Kooperationen mit Namenslisten verweisen: „Diesen Weg der Öffnung werden wir auch in Zukunft fortsetzen.“

„Noch nicht aller Tage Abend“ ist währenddessen für Landesvize Franz Steindl, der mit der ÖVP vor allem in Oberwart für Überraschungen sorgen will – dasselbe hat übrigens auch die SPÖ angekündigt.
Kuriose Zahlen ergaben sich in Marz, wo die SPÖ nicht antreten durfte (minus 40,5 Prozent). In Tschanigraben nahm es die ÖVP zum ersten Mal mit der alleine regierenden SPÖ auf und erreichte 28,2 Prozent.
In der Liste Burgenland blickt man indes gebannt auf Großhöflein, wo Wolfgang Rauter die Stichwahl gewinnen will.
Ebenso wie die Grünen freut sich auch die FPÖ über Mandate in „neuen“ Gemeinden; zugleich ärgert man sich aber – unter anderem – über das Minus in Loipersbach, der Heimat von FP-Chef Hans Tschürtz.