Erstellt am 08. Dezember 2010, 00:00

Frisches Geld fürs Land. EU / Niessl, Steindl & Co waren auf Lobbying-Tour in Brüssel, um für das Burgenland auch nach 2013 Förderungen zu bekommen.

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VON MARKUS STEFANITSCH (BRÜSSEL)

Mit einer Mission und einer Vision ausgestattet, reisten vergangene Woche Landeshauptmann Hans Niessl, Landesvize Franz Steindl und SPÖ-Klubobmann Christian Illedits in die EU-Hauptstadt Brüssel.

Die Vision war klar: Das Burgenland als ehemaliges Ziel-1-Gebiet muss auch nach 2013 Förderungen aus dem EU-Regionaltopf bekommen. Die Mission wurde in mehreren Etappen absolviert: Neben Gesprächen mit Vertretern anderer Regionen, der Teilnahme am Ausschuss der Regionen, einem kurzen Gespräch mit EU-Kommissionspräsident Manuel Barroso stand auch eine Sitzung mit dem für Regionalpolitik zuständigen österreichischen EU-Kommissar Johannes Hahn am Programm.

Jetzt geht es um die  Höhe der Förderungen

Sowohl Manuel Barroso als auch Johannes Hahn kündigten Nachfolgeförderungen für das Burgenland an. Es gilt als beschlossene Sache, dass Regionen, deren Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen 75 und 90 Prozent des EU-Durschnitts liegt, in den Genuss weiterer EU-Unterstützung kommen.

Landeshauptmann Hans Niessl zeigt sich mit den Gesprächen mehr als zufrieden. „Jetzt geht es vor allem darum, möglichst hohe Fördermittel für das Burgenland auszuhandeln.“ Insgesamt habe das Burgenland, so Niessl, massiv von den Regionalförderungen der EU profitiert. Dies gilt es auch in Zukunft abzusichern.

Zwei persönliche Highlights gab es in Brüssel auch: Christian Illedits trat die Nachfolge von Walter Prior im Ausschuss der Regionen an und der Bürgermeister von Mörbisch, Peter Vargyas, nahm die Ehrung als EU-Bürgermeister in Empfang.