Erstellt am 05. September 2012, 16:11

Früherer Inskriptionsschluss brachte kein Minus. Das um rund einen Monat frühere Ende der Uni-Inskriptionsfrist für Studienanfänger scheint nicht zu dem befürchteten Rückgang an Neueinschreibungen für Bachelor- und Diplomstudien führen. Derzeit gehen die Universitäten von einer gleichbleibenden bis leicht steigenden Zahl an Studienanfängern aus.

Das hat ein Rundruf am Mittwoch an jenen elf Unis ergeben, für die die Neuregelung gilt. Die Universität Wien geht davon aus, in etwa die Zahlen des Vorjahres zu erreichen. Genaue Daten werde es frühestens am Donnerstag geben. Bis vergangenen Freitag (31. August) wurden 11.500 Anfänger in Bachelor- bzw. Diplomstudien zugelassen - im Wintersemester 2011 waren es rund 12.300.

Noch deutlich unter den Zahlen des Vorjahrs liegt man an der Technischen Universität (TU) Wien: Mit Stand von Dienstagmittag gab es dort 3.006 Neueinschreibungen, das sind rund 70 Prozent der Zahl des vorigen Wintersemesters (4.315). Allerdings fehlen noch jene Interessenten, die sich am Dienstagnachmittag und am Mittwoch eingeschrieben haben, betont man im Rektorat.

An der Uni Graz waren mittags bereits mehr als 4.100 Studienanfänger inskribiert, bis zum Nachmittag rechnet man mit etwa 4.200. Dazu dürften noch bis zu 300 Anfänger aus Psychologie und Sportwissenschaften kommen - in diesen Fächern gab es bzw. gibt es Aufnahmsprüfungen, deren Ergebnisse noch nicht feststehen.

Leicht unter der Vorjahreszahl lag Mittwoch mittags noch die Uni Innsbruck. Dort dürften derzeit rund 4.300 Studenten inskribiert sein - auch hier sind die Psychologie- und Sportwissenschaftsstudenten ein kleiner Unsicherheitsfaktor. Im Vorjahr gab es rund 4.600 Studienanfänger.

An der TU Graz wurden mit heutigem Datum 1.610 neue Matrikelnummern vergeben. Im Vorjahr verzeichnete die Uni im Wintersemester 1.757 Anfänger.

Die Wirtschaftsuniversität (WU) verzeichnete bereits gestern, Dienstag, 3.306 Studienanfänger. Im Vorjahr waren es im Wintersemester insgesamt 3.345.