Erstellt am 12. April 2012, 11:41

Fußi-Volksbegehren legt sich Latte niedrig. Die Initiatoren des Volksbegehrens "Steuergerechtigkeit jetzt!" legen sich die Latte für einen Erfolg niedrig. Das Ziel sei eine Bewusstseinsveränderung, man wolle dies nicht von der Zahl der Unterstützer abhängig machen, sagte der frühere Anti-Abfangjäger-Aktivist Rudolf Fußi am Donnerstag.

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Bis 15. Juni kann auf Österreichs Gemeindeämtern unterschrieben werden.

Fußi hofft, die SPÖ sowie ÖGB und Arbeiterkammer für das Volksbegehren gewinnen zu können. Immer von Gerechtigkeit zu reden und das Volksbegehren nicht zu unterstützen, wäre für diese ein "irrsinniger Schaden", meinte er.

Im Volksbegehren wird die Entlastung von Arbeits- und Erwerbseinkommen bei gleichzeitiger Anhebung vermögensbezogener Steuern von 0,6 Prozent auf den EU-weiten Durchschnitt von zwei Prozent gefordert. Dadurch könnten die Menschen entlastet, Armut bekämpft und die Kaufkraft gestärkt werden. Derzeit ist für Fußi der soziale Frieden in Österreich gefährdet, weil das Land eine Steueroase für Superreiche sei, während arbeitende Menschen absurd hohe Lasten tragen müssten. Dass eine Veränderung die Leistungsträger träfe, sei von der ÖVP verbreiteter "Schwachsinn", so der Initiator.