Erstellt am 07. März 2015, 09:36

Gedenkgottesdienst zum 20. Todestag von Bischof Laszlo. Am Sonntag jährt sich zum 20. Mal der Todestag von Bischof Stefan Laszlo. Die Diözese Eisenstadt gedenkt ihres ersten Oberhirten mit einem Gottesdienst um 18.00 Uhr im Martinsdom.

Bischof Lazlo  |  NOEN, APA Archiv
Laszlo trug maßgeblich zur Gründung der Diözese Eisenstadt bei und hatte von 1960 bis zu seiner Emeritierung 1992 32 Jahre lang das Bischofsamt inne.

Bischof Ägidius Zsifkovics beschrieb seinen Vorgänger bei einer Buchpräsentation als "unermüdlichen und kreativen Brückenbauer im Dienst der Kirche", der den Kontakt zu anderen Volksgruppen und Konfessionen, zu Nachbardiözesen und über den Kontinent hinaus gefördert habe. Laszlo habe maßgeblich zur Identität der jungen Diözese Eisenstadt sowie zur diözesanen Umsetzung des Zweiten Vatikanischen Konzils beigetragen.

Teilnehmer am Zweiten Vatikanischen Konzil

Stefan Laszlo wurde am 25. Februar 1913 in Bratislava geboren. Nach dem Ersten Weltkrieg kam er nach Trausdorf und wuchs dreisprachig auf. Nach der Priesterweihe 1936 studierte Laszlo in Wien und Rom. 1954 wurde er zum Apostolischen Administrator des Burgenlandes ernannt und am 11. November zum Bischof geweiht. Im Oktober 1960 wurde er erster Bischof der neuen Diözese Eisenstadt.

Zu den Höhepunkten seiner Amtszeit gehörten die Teilnahme am Zweiten Vatikanischen Konzil und der Österreich-Besuch von Papst Johannes Paul II. im Jahr 1988 mit einem Gottesdienst in Trausdorf. Bischof Laszlo trat 1992 zurück. Er starb am 8. März 1995 und wurde in der Krypta des Martinsdomes beigesetzt.