Erstellt am 17. März 2012, 09:40

Gemeindebund fordert bei Vorsteuer längere Fristen. Der Gemeindebund drängt auf eine längere Übergangszeit bei der neuen Vorsteuer-Regelung für Bauprojekte.

Der Gemeindebund drängt auf eine längere Übergangszeit bei der neuen Vorsteuer-Regelung für Bauprojekte. In vielen Gemeinden würden sich Bau- und Infrastrukturprojekte mit einem Schlag um 20 Prozent erhöhen, warnte Präsident Helmut Mödlhammer. Zumindest jene Projekte, die schon geplant und genehmigt worden seien, müssten noch unter den bisherigen Bedingungen abgewickelt werden können.

Das Sparpaket der Regierung schließt ein Steuerschlupfloch bei Bauvorhaben. Bisher war es z.B. Gemeinden möglich, bei Bauvorhaben ausgegliederte Gesellschaften zu etablieren, die zum Vorsteuerabzug berechtigt waren, was die Errichtungskosten verbilligte. Dies wird nun ab Anfang April übersagt. Für Mödlhammer ist das "im Grunde unzumutbar". Denn viele Gemeinden hätten Projekte gar nicht begonnen, hätten sie gewusst, dass der Wegfall der Vorsteuer so schnell in Kraft trete. Der Gemeindebund will nun in Gesprächen mit Finanzministerin Fekter erreichen, dass die Neuregelung erst im kommenden Jahr in Kraft tritt.