Erstellt am 11. Mai 2011, 07:17

Gericht kippt FH-Regeln. MOBBING / Geschäftsführung vor Verfassungsgericht erfolgreich. Und: Betriebsräte bitten den Landeshauptmann um Hilfe.

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In einem der Haupt-Streitpunkte der Debatte zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung der Fachhochschulstudiengänge Burgenland (FH) heißt es: zurück an den Start. Nachdem der Verfassungsgerichtshof die Betriebsvereinbarung zum Thema Mobbing aufgehoben hat, müssen die heiß umkämpften Richtlinien nun erneut vor dem Arbeitsgericht verhandelt werden.

Konnte der Betriebsrat hier im Vorjahr einen Teilerfolg verbuchen, so konterte FH-Geschäftsführerin Ingrid Schwab-Matkovits mit einem Einspruch – und bekam aus formalen Gründen damit vor dem Verfassungsgerichtshof Recht.

Neue Mobbing-Vorwürfe im  E-Mail an die Landespolitik

In der Zwischenzeit wurde seitens der FH-Belegschaft immer wieder über internes Mobbing geklagt. Zuletzt hatte sich der Betriebsrat mittels E-Mail an die Landespolitiker gewandt und speziell Landeshauptmann Hans Niessl um Unterstützung gebeten. Im jüngsten E-Mail ist die Rede von „Misstrauen und Unterstellungen“ sowie von einem „unerträglichen Betriebsklima“.

FH-Chefin Schwab-Matkovits kommentierte diese Vorwürfe bereits in der Vergangenheit als „unseriöse Gerüchte“ im Zuge „politischer Begehrlichkeiten“.

Im Büro des Landeshauptmannes zeigt man sich gesprächsbereit, unterstreicht aber: „Wir mischen uns nicht in die Arbeit der Geschäftsführung.“