Erstellt am 21. Oktober 2013, 21:32

Geschlossene Türen. Verschärfung / Reaktion auf „Vorfälle“: Im Landhaus muss ab sofort der Grund des Besuches angegeben werden, um Zutritt zu erhalten.

»Wir wollen trotzdem ein offenes Haus bleiben.« Sicherheitsbeauftragter Ernst Böcskör.  |  NOEN, Millendorfer
Von Wolfgang Millendorfer

Der Aufschrei war groß, als vor vier Jahren „Big Brother“ Einzug im Eisenstädter Landhaus hielt: Vor allem die Oppositionsparteien kritisierten die neuen Überwachungskameras vor den Parteibüros. Die Aufregung hat sich gelegt, die Kameras gibt es immer noch. Jetzt wurden die Sicherheitsmaßnahmen einmal mehr verstärkt.

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Seit Kurzem müssen sich Besucher des Landhauses ausnahmslos an der Infostelle anmelden; erst danach werden ihnen die Türen geöffnet. Laut Ernst Böcskör, Sicherheitsbeauftragter und Mitarbeiter der Landesamtsdirektion, habe man sich damit an andere Bundesländer und die heutigen Erfordernisse angepasst. Zudem hatten Mitarbeiter zuletzt von „Vorfällen“ berichtet – etwa mit erbosten Besuchern in den Regierungsbüros. Beschwerden über die geschlossenen Landhaus-Türen hat es noch keine gegeben: „Bis jetzt wurde auch noch keinem der Zutritt verwehrt.“