Erstellt am 29. Juni 2011, 14:04

GRAS-Kandidatin Janine Wulz neue ÖH-Chefin. Janine Wulz von den Grünen und Alternativen StudentInnen ist die neue Vorsitzende der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH). Die 25-jährige gebürtige Klagenfurterin wurde am Mittwoch in Wien bei der konstituierenden Sitzung der Bundesvertretung, dem bundesweiten Studentenparlament, mit 56 von 83 Stimmen gewählt.

Janine Wulz von den Grünen und Alternativen StudentInnen ist die neue Vorsitzende der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH). Die 25-jährige gebürtige Klagenfurterin wurde am Mittwoch in Wien bei der konstituierenden Sitzung der Bundesvertretung, dem bundesweiten Studentenparlament, mit 56 von 83 Stimmen gewählt.

Ihr Gegenkandidat Bernhard Krall, Spitzenkandidat der stimmen- und mandatsstärksten VP-nahen AktionsGemeinschaft (AG), bekam 26 Stimmen. Wulz, die Politikwissenschaften an der Universität Wien studiert, war mit der Ansage zur Wahl angetreten, die "erfolgreiche, laute, kritische und vor allem kompetente" Arbeit der vergangenen ÖH-Führung aus GRAS, des Fachhochschul-Klubs Fraktion Engagierter Studierender (FEST) und dem Verband Sozialistischer Studierender (VSStÖ) fortzusetzen.

Angesichts der neuen Studieneingangs- und Orientierungsphase ab kommendem Herbst, "die nur dazu da ist die Studierenden rauszukicken", und der Streichung der Familienbeihilfe für die 24- und 25-Jährigen ab 1. Juli "braucht es eine ÖH, die laut ist, die kritisch ist und die Ideen und Konzepte hat, wie es in der Bildungspolitik anders geht". Ihr Gegenkandidat Krall hatte als sein Ziel angekündigt, das Ansehen der Studenten, das in den vergangenen Jahren unter der stark gesellschaftspolitisch geprägten ÖH-Arbeit gelitten habe, wieder herzustellen. Nur dann würden die Anliegen der Studenten auch von der Regierung angehört.

Bei den ÖH-Wahlen Ende Mai hatte die AG den ersten Platz (23 Mandate) errungen. Zweitstärkste Fraktion sind die FLÖ (15 Mandate), gefolgt von GRAS (14) und VSStÖ (12). Drei Mandate gingen an die wieder in die BV eingezogenen Jungen Liberalen (JuLis), jeweils eines an den Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) und die beiden kommunistischen Studentenvertretungen (KSV und KSV-LiLi).