Erstellt am 14. Mai 2014, 00:05

von Wolfgang Millendorfer

Heiße Phase im EU-Wahlkampf. Parteien auf Burgenland-Tour / EU-Kandidaten mobilisieren ihre Wähler und liefern sich einen Schlagabtausch. Auch Conchita Wurst und der Songcontest werden zum „Wahlkampf-Thema“.

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233.906 Burgenländer werden bei der Europawahl am 25. Mai zu den Urnen gebeten. Die Mobilisierung der Wähler ist es auch, was die Kandidaten aller Couleurs verbindet. Rund um den Europatag in der Vorwoche waren die Parteien wahlkämpfend im Land unterwegs.
 

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»Partner der Nationen«. Beim Festakt in Eisenstadt wurden Landtagspräsident Gerhard Steier und Landesamtsdirektor Robert Tauber von Landeschef Hans Niessl und PaN-Präsident Oskar Wawra (v.l.) geehrt.
 

Neben der Botschaft vom Friedensprojekt Europa unterscheiden sie sich in ihren Forderungen grundlegend. Die SPÖ will mit Burgenlandkandidat Heinz Josef Zitz einen „Kurswechsel für soziale Gerechtigkeit“. ÖVP-Kandidat Patrik Fazekas und Co. betonen, soziale Errungenschaften müssten auch erwirtschaftet werden.

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Bauernbund auf Wahl-Tour: EU-Abgeordnete Elisabeth Köstinger mit Nationalrat Nikolaus Berlakovich, Landesrat Andreas Liegenfeld und Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Stefan Hautzinger (v.l.).


 
Grünen-Kandidat Michel Reimon hat dem „Wirtschaftswahnsinn“ den Kampf angesagt. Herbert Schütz und die FPÖ sind unter anderem für temporäre Grenzkontrollen. Die NEOS und Udo Sonnenschein fordern mehr Transparenz. Ein Thema aber eint dann wieder (fast) alle Kandidaten: Mit Österreichs Sieg beim Songcontest und Conchita Wurst sei ein Zeichen für Toleranz und gegen Diskriminierung gesetzt worden.

Einzig FPÖ-Mann Schütz zeigt sich skeptisch: „Der Erfolg ist erfreulich, aber die Zurschaustellung von Sexualität finde ich nicht angebracht.“
 
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ÖVP-Kandidat Patrik Fazekas und Klubchef Rudolf Strommer (links). Im EU-Einsatz: Gerhard Steier, SP-Spitzenkandidat Eugen Freund, Heinz Josef Zitz und Günter Kovacs (rechts)