Erstellt am 13. Januar 2016, 04:53

von Wolfgang Millendorfer

Hofer: „Zu jung fürs Präsidenten-Amt“. Andreas Khol, Alexander Van der Bellen und Irmgard Griss starten den Wahlkampf. Norbert Hofer will „zwölf Jahre warten“.

Khol, Van der Bellen und Griss treten an; Hofer (Bild) will warten. Fotos: BVZ, Privat, Zajc, Furgler  |  NOEN, BVZ, Privat, Zajc, Furgler
Im Frühjahr verabschiedet sich Heinz Fischer aus dem höchsten Amt; der Wahlkampf wurde nun eröffnet. Für die ÖVP geht der frühere Nationalratspräsident Andreas Khol ins Rennen. Niederösterreichs Landeschef Erwin Pröll, der als Kandidat gehandelt worden war, meinte, in seiner Lebensplanung sei „die Hofburg nicht vorgesehen“. Die Burgenland-ÖVP und Obmann Thomas Steiner sagten Khol „volle Unterstützung“ zu.

Die gibt es auch von den Grünen und Landessprecherin Regina Petrik für „ihren“ Kandidaten Alexander Van der Bellen. Der ehemalige grüne Bundessprecher tritt als Partei-Unabhängiger an. Ebenso die frühere Präsidentin des Obersten Gerichtshofes, Irmgard Griss.

Ob Letztere von den Freiheitlichen unterstützt wird oder ob diese einen eigenen Kandidaten stellen, werde sich noch entscheiden, sagt der blaue Vize-Chef Norbert Hofer. Er selbst fühle sich zu jung: „Vielleicht in zwölf Jahren, wenn ich noch mehr graue Haare habe“, meint Hofer im BVZ-Gespräch.

Auch die SPÖ will nun ihren Kandidaten präsentieren – dabei wird es sich wohl um Minister Rudolf Hundstorfer handeln.