Erstellt am 04. Februar 2016, 08:55

von Werner Müllner

Hofers Frau entschied. Vor Kurzem noch „zu jung“; nun geht der 44-jährige Burgenländer Norbert Hofer doch für die FPÖ ins Rennen.

Rehab. Bei Hofers Training ist die BVZ Pflichtlektüre. Foto: Müllner  |  NOEN, Müllner

„Ich bin gut gelaunt aufgestanden und am Abend war ich Bundespräsidentschaftskandidat“, so beschreibt der Pinkafelder Norbert Hofer seine nun doch überraschende Kandidatur (

und unten).

„Zuerst hab ich meine Frau gefragt und als sie meinte ‚Mach es!‘ war für mich klar, was zu tun ist“, erklärt der 44-Jährige.

Auch Nickelsdorferin Awadalla will antreten

Der erste Gratulant war Landesvize Hans Tschürtz: „…und dann kamen Gratulationen aus allen Ecken. Viele Leute bekräftigten mich damit, dass sie gar nicht wählen gehen wollten und nun wissen, wen sie wählen…!“

x  |  NOEN, Müllner

Ins Burgenland wird er während des Wahlkampfs nicht viel kommen: „Die Tage in Pinkafeld sind etwas Besonderes. Das Burgenland ist für mich Heimat. Ich genieße es, dass es weniger Etikette gibt als in meiner Aufgabe als Parlamentspräsident.“

Und sollte Hofer, der im Eisenstädter Gemeinderat seine Karriere startete, Präsident werden, weiß er auch schon, was er umsetzten möchte: „Es würde Projekte mit Volksabstimmungen nach Schweizer Vorbild geben. Der Bundespräsident ist der einzige Politiker, der direkt vom Volk gewählt wird.“

Die einstige „Millionenshow“-Gewinnerin und gebürtige Nickelsdorferin Elfriede Awadalla möchte auch Bundespräsidentin werden, aber noch fehlen ihr 6.000 Unterstützungserklärungen.

x  |  NOEN, BVZ-Archiv


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