Erstellt am 15. März 2013, 11:04

Immer mehr Studienanfänger haben keine Matura. Immer mehr österreichische Studienanfänger verfügen über keine Matura.

 |  NOEN, Erwin Wodicka

Der Anteil an Österreichern, die mit einer "nicht-traditionellen" Berechtigung wie der Studienberechtigungsprüfung an Unis, Fachhochschulen (FH) oder Pädagogische Hochschulen (PH) kommen, hat sich laut Studierendensozialerhebung 2011 des Instituts für Höhere Studien (IHS) im vergangenen Jahrzehnt auf zehn Prozent verdoppelt.

Nichtsdestotrotz ist die Matura noch immer der klassische Weg zum Studium: Insgesamt hatten 2010/11 laut Hochschulstatistik fast 50 Prozent der inländischen Studienanfänger eine AHS- und 40 Prozent eine Matura einer Berufsbildenden Höheren Schule (BHS) vorzuweisen. Sechs Prozent hatten einen "nicht-traditionellen" und fünf einen "sonstigen" Hochschulzugang, wie etwa eine ausländische oder gar keine Reifeprüfung.