Erstellt am 12. Juli 2011, 14:41

Innenministerium und Burgenland arbeiten an Sicherheitspakt. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner hat am Dienstag dem burgenländischen Landeshauptmann Hans Niessl und Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl im Eisenstädter Landhaus ihren ersten, offiziellen Besuch abgestattet.

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Bei einem "sehr guten und konstruktiven" Gespräch habe man die Vorbereitung für einen Sicherheitspakt für das Burgenland besprochen, so die Innenministerin vor Journalisten. Dieser soll in den nächsten Monaten vorbereitet und im Herbst unterschrieben werden.

Vom Ausbildungslehrgang für Polizisten, der im Jahr 2012 im Burgenland starten werde, über die Umsetzung eines neuen und modernen Funksystems bis hin zu präventiven Maßnahmen, die man im Bereich Sicherheit setzen könne - all das werde im Sicherheitspakt enthalten sein, sagte Mikl-Leitner. Zusammengestellt wird dieser von Vertretern des Landes und des Innenministeriums, teilte Niessl mit.

Er blicke, nachdem das Verhältnis mit Mikl-Leitners Vorgängerin, der jetzigen Finanzministerin Maria Fekter (V), nicht besonders gut gewesen sei, "optimistisch" in die Zukunft. Man schaue nicht zurück, meinte Niessl. Er sei überzeugt, dass dem heutigen Gespräch "weitere gute Gespräche und vor allem gute Ergebnisse für das Burgenland und für die Sicherheit folgen werden", so der Landeshauptmann.

Mehr Polizisten für das Burgenland, die Niessl im Vorjahr noch gefordert hatte, sind für die Innenministerin kein Thema. Man sei "sehr gut ausgestattet", meinte sie. In keinem anderen Bundesland gebe es mehr Polizisten als hier. Außerdem sei das Burgenland das sicherste Bundesland und habe österreichweit die zweitbeste Aufklärungsrate. Mit 350 Polizisten sei man über dem Plansoll.