Erstellt am 08. März 2013, 00:56

Internationaler Frauentag für Chancengleichheit. Am Freitag findet der 102. Internationale Frauentag statt, an dem auf das Menschenrecht der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen aufmerksam gemacht wird.

Zu einem "Open House" laden in Wien nachmittags sowohl das Frauenministerium als auch das Rathaus. Die Themenpalette ist breit von Gewalt gegen Frauen bis hin zu den noch immer bestehenden Einkommensunterschieden.

Frauenministerin Heinisch-Hosek (SPÖ) kündigte bis zum Ende der Legislaturperiode noch ein "starkes frauenpolitisches Finish" an und bekräftigte ihre Forderung nach einem Papa-Monat in der Privatwirtschaft, Verbesserungen bei den Einkommensberichten und bei der Familienförderung.

Die Einrichtung des Frauentages geht laut den Vereinten Nationen auf einen Streik von Textilarbeiterinnen 1908 in den USA zurück, bei dem Frauen in New York gegen die schlechten Arbeitsbedingungen protestiert haben. Die Grundforderungen sind seit den Anfängen erhalten geblieben. So werden etwa gleicher Lohn für gleiche Arbeit oder die soziale Sicherung von Frauen gefordert.

Hat sich auf dem Gebiet der Gleichstellung in den letzten Jahren etwas gebessert oder verschlechtert? Wie sehen Sie die Problematik? Benötigt man einen "Frauentag", um das Thema ins öffentliche Bewusstsein zu rufen?
Sagen Sie uns Ihre Meinung!