Erstellt am 15. Dezember 2010, 00:00

„Ja“ zu Uni-Gebühren?. POLIT-SCHWENK / Landeschef Niessl ändert die Meinung und schlägt als Kompromiss eine soziale Staffelung vor.

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Die SPÖ hat ihre Meinung gegenüber den ungeliebten Studiengebühren überdacht: Anstelle der bislang klaren Ablehnung schlägt man jetzt ein gestaffeltes Gebührenmodell vor.

Wie einige seiner Parteikollegen ließ auch Landeshauptmann Hans Niessl Anfang der Woche verlauten, dass er sich Studiengebühren künftig vorstellen könne. Als Kompromiss, der im Bildungspaket noch zu diskutieren sei, schlägt auch Niessl eine soziale Staffelung vor: „Für jene, die im Mercedes zur Uni oder in die Fachhochschule kommen, kann es natürlich entsprechende Beiträge geben.“ Die burgenländische FH soll in jedem Fall gebührenfreie Zone bleiben. Während die Landes-JVP „einen Schritt in die richtige Richtung“ ortete, kam von den Grünen Kritik: Als „Pendler“ wären heimische Studierende besonders belastet.