Erstellt am 10. Januar 2012, 15:27

Jede zehnte Volksschule hat nur eine Klasse. Jede achte österreichische Volksschule hat dabei weniger als 25 Schüler, neun Standorte werden gar von maximal fünf Kindern besucht.

Jede achte österreichische Volksschule hat dabei weniger als 25 Schüler, neun Standorte werden gar von maximal fünf Kindern besucht.

Die meisten Kleinstschulen gibt es dabei im Burgenland, wo 26,6 Prozent der Volksschulen einklassig geführt werden, wie Zahlen der Statistik Austria über die Größe der öffentlichen und privaten Volksschulen zeigen. Einen großen Anteil an einklassigen Volksschulen gibt es außerdem in Tirol (21,4 Prozent) und Vorarlberg (14,0).

In der Steiermark ist das bei 12,8 Prozent der Fall, wobei dort am Dienstag die Schließung mehrerer Standorte angekündigt wurde. Konkret sind von den 48 einklassigen öffentlichen Volksschulen mit weniger als 20 Kindern (Stand 1. Oktober 2011) in der Steiermark 31 betroffen. Fünf weitere werden im Herbst 2013 nicht mehr aufgesperrt und 12 Schulen werden "vorläufig weiterbeobachtet". Diese Maßnahme betreffe 462 Kinder, bzw. 1,1 Prozent von insgesamt 43.357 Schülern im Bundesland, hieß es seitens des Landes.

Wesentlich weniger Kleinstschulen gibt es in Niederösterreich (7,1 Prozent), Kärnten (5,6), Salzburg (4,3) und Oberösterreich (3,8). In Wien ist überhaupt nur eine der 261 Volksschulen einklassig, das ist laut Stadtschulrat eine Privatschule. Insgesamt besteht österreichweit mehr als die Hälfte aller Volksschulen (1.631 bzw. 51,8 Prozent) aus maximal vier Klassen.