Erstellt am 21. Januar 2016, 11:04

von APA/Red

JVP Burgenland will im Mai neues Team und neues Statut beschließen. Die Junge ÖVP Burgenland (JVP) hat am Donnerstag in Eisenstadt ihre Pläne für 2016 präsentiert.

Daumen hoch. 5460 Stimmen machten ÖVP-Oberpullendorf-Nachwuchs Patrik Fazekas zum internen Stimmenkaiser.  |  NOEN, BVZ
Als Höhepunkt nannte Obmann und Landtagsabgeordneter Patrik Fazekas den Landestag am 7. Mai in Weiden am See, bei dem sowohl ein neues Team als auch ein neues Statut, aber "vor allem auch" ein inhaltliches Zukunftspapier beschlossen werden soll. Weiters macht sich die JVP Gedanken zur Pensionsreform.

Bis man das sogenannte Zukunftspapier beim Landestag präsentieren könne, werde man unter dem Titel "Uns is ned ois Powidl" auf breite Partizipationsmöglichkeit setzen. "Politik lebt von Teilhabe. Umso wichtiger ist es uns, unseren Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, aktiv am Geschehen der Jungen ÖVP teilzuhaben. Mit einer breit angelegten Umfrage unter den Mitgliedern, wird Ende Jänner ausgelotet, was junge Menschen im Burgenland bewegt", erläuterte Fazekas.

Pensionsreform als wichtiges Thema

Ein Thema, das die JVP bewegt, ist die Pensionsreform. Auch wenn "zwei wichtige Player innerhalb der Pensionsfrage" mit dem Präsidentschaftswahlkampf beschäftigt seien, dürfe die Pensionsreform am 29. Februar nicht darunter leiden. "Hier müssen und werden wir von Andreas Khol (Seniorenbundchef, ÖVP, Anm.) die Unterstützung einfordern, um in Österreich endlich ein nachhaltiges, generationsgerechtes und finanzierbares Pensionssystem einzuführen", hieß es von der Jungen ÖVP. "Man darf Reformen nicht verschlafen, nur weil sie unpopulär sind und vielleicht nicht den Meinungsumfragen entsprechen", meinte Fazekas.

Auch die Vereine sind der Jungen ÖVP Burgenland im Hinblick auf die Absagenflut zahlreicher Vereinsveranstaltungen in den vergangenen Wochen und Monaten ein Anliegen. "Es müssen alle Kräfte gebündelt werden, um den Entwicklungen in den vergangenen Monaten entgegenzuwirken und eine gemeinsame Lösung mit Vereinen und Wirtschaft zu erzielen", sagte der Obmann.