Erstellt am 09. Mai 2016, 08:27

JVP hielt ihren 22. Landestag ab. Patrik Fazekas wurde am 22. ordentlichen Landestag der Jungen ÖVP (JVP) Burgenland in Weiden am See zum Landesobmann wiedergewählt.

 |  NOEN, Sebastian Steiner
Gleichzeitig beschloss der Landestag den Antrag mit der Aufforderung an die Bundesregierung vereinsfreundlichere Richtlinien zu schaffen, wichtige Statutenänderungen sowie ein Zukunftspapier mit inhaltlichen Positionen. Außenminister und Bundesobmann Sebastian Kurz sprach seine volle Unterstützung aus.

„Wir brauchen ein Land voller Möglichkeiten“

Der Landestag ist das höchste Entscheidungsgremium innerhalb der JVP-Burgenland. Ein neues Team, mit dem wiedergewählten Landesobmann Patrik Fazekas an der Spitze, setzt den erfolgreichen Weg der JVP fort. Die JVP ist das einzig authentische Sprachrohr und der wichtigste Interessenvertreter der Jugendlichen im Burgenland.

„Ich habe die Vision von einem Burgenland, in dem der jungen Generation Perspektiven und Zukunftschancen garantiert werden. Wir brauchen ein Land voller Möglichkeiten, wo auch junge Menschen den Mut haben etwas aus ihren eigenen Ideen, Gedanken und Visionen zu schaffen. Dabei darf die Gründung einer Familie nicht vom Geldbörsl abhängen“, schickt der wiedergewählte Landesobmann Patrik Fazekas voraus.

Vereinsfreundlichere Richtlinien im Fokus

„Egal ob für die Gemeinschaft, für die Kirche, für die Umwelt, für die Kultur: Viele Menschen betätigen sich in den verschiedensten Bereichen ehrenamtlich, freiwillig und unentgeltlich. Es ist der Ausdruck einer gelebten Solidarität. Das Gemeinwesen lebt von Menschen die an der Gestaltung unseres Gemeinwohls mitwirken“, so die JVP in einer Aussendung.

Unzählige Vereinsanzeigen hätten dazu beigetragen, dass die Menschen im Land verunsichert seien und die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen schwinde. Am Landestag wurde dazu ein Antrag mit der Aufforderung an die Bundesregierung vereinsfreundlichere Richtlinien zu schaffen beschlossen.

Statutenänderung beschlossen

Die Änderungen des Organisationsstatuts der Jungen ÖVP Burgenland beinhalten unter anderem die Verleihung der Rechtspersönlichkeit an die Orts-, Gemeinde- und Bezirksparteien durch die künftige Möglichkeit von Zweigvereinsgründung.

Darüber hinaus wurde eine Referentin für europäische und internationale Angelegenheiten im Statut verankert, um künftig verstärkt den Fokus auf die europäische Dimension zu lenken.

Zukunftspapier als inhaltliche Grundlage

Mit einer breit angelegten Umfrage hat die JVP zu Beginn des Jahres den Startschuss eines breiten inhaltlichen Prozesses gesetzt. Im Anschluss daran waren wir in allen Bezirken unterwegs und haben über Anliegen, Ideen und Visionen diskutiert. Diese Inhalte flossen alle in ein Zukunftspapier zusammen und wurden am  Landestag als Wegweiser der künftigen inhaltlichen Arbeit beschlossen.

Fazekas ist überzeugt: „Demokratie lebt von Partizipation. Deswegen war es mir ein Anliegen unseren Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, aktiv an der inhaltlichen Arbeit mitwirken zu können. Mit dem heutigen Beschluss über unser Zukunftspapier haben wir eine breite inhaltliche Grundlage für die nächsten 3 Jahre“, freut sich Patrik Fazekas.
 
Unter den zahlreichen Ehrengästen und Gratulanten waren JVP-Bundesobmann BM Sebastian Kurz, ÖVP-Landesparteiobmann LAbg. Thomas Steiner, ÖVP-Klubobmann LAbg. Christian Sagartz, ÖVP-Landesgeschäftsführer LAbg. Christoph Wolf. 2. LT-Präsident Ing. Rudolf Strommer, LAbg. Markus Ulram, Landesobmann des Seniorenbundes Bgm. a.d. RegRat Kurt Korbatits, JVP-Landesobmann aus Niederösterreich Lukas Michlmayer, JVP-Landesobmann aus der Steiermark Lukas Schnitzer, JVP-Landesobmann aus Wien Nico Marchetti und JVP-Generalsekretär Stefan Schnöll.