Erstellt am 06. September 2013, 14:58

Kaum Änderungen durch kürzere Inskriptionsfrist. Das vorgezogene Ende der Einschreibung für Bachelor- und Diplomstudien dürfte auch diesmal zu keinen gröberen Änderungen bei der Zahl der Studienanfänger führen. Seit dem Wintersemester 2012/13 endet an jenen elf der 21 Unis, wo es keine generellen Zugangsverfahren gibt, die Inskriptionsfrist bereits am 5. September und nicht mehr je nach Standort zwischen Ende September und Ende Oktober.

Nach einem Plus von drei Prozent im Wintersemester 2012/13 dürfte die Zahl der Studienanfänger laut ersten Rückmeldungen der Unis Wien, Salzburg, Klagenfurt und der Technischen Uni (TU) Wien diesmal in etwa auf dem Niveau des Vorjahrs bleiben. Das haben die Hochschulen am Freitag in Aussendungen bzw. auf Nachfrage der APA erklärt.

Wirklich aussagekräftige Zahlen werden aufgrund der Möglichkeit, sich in Ausnahmefällen in der Nachfrist bis 30. November einzuschreiben, allerdings erst Mitte Oktober verfügbar sein, wie man im Wissenschaftsministerium betont. Als Ausnahmefälle gelten Studieninteressenten, die ein Aufnahmeverfahren oder die Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP) in einem anderen Fach nicht geschafft haben, erst zum Nachtermin die Matura absolvieren, Zivil-, Präsenzdienst oder ein freiwilliges soziales Jahr leisten oder durch einen Auslandsaufenthalt, Berufstätigkeit, Praktika oder ein "unvorhergesehenes oder unabwendbares Ereignis" die Frist verpasst haben.

Ein Vergleich mit dem Vorjahr wird außerdem dadurch erschwert, dass einzelne Unis in Biologie (Uni Graz/TU Graz), Ernährungswissenschaften (Uni Wien) und Pharmazie (Unis Wien, Graz, Innsbruck) neue Aufnahmeverfahren durchführen, die durch den Testlauf zur Studienplatzfinanzierung ermöglicht wurden.