Erstellt am 18. November 2013, 17:26

Keine Einigung bei Gesprächen zu Lehrerdienstrecht. Auch die 35. Verhandlungsrunde zwischen Regierung und Gewerkschaft hat am Montagnachmittag keine Einigung auf eine Reform des Lehrerdienstrechts gebracht.

Nach mehr als drei Stunden wurden die Verhandlungen beendet. Die Regierung wird den Gesetzesentwurf dennoch am Dienstag im Ministerrat beschließen, wie Lehrervertreter nach Ende der Sitzung berichteten.

Angekündigte Verbesserungen wurden nicht vorgelegt

Die Gewerkschaft beklagte, dass ihr keine der angekündigten Verbesserungen vorgelegt worden seien, es habe lediglich Detailänderungen gegeben. Chefverhandler Paul Kimberger (FCG) kündigte an, dass die Lehrervertreter mit dem Ergebnis nun in die für kommenden Mittwoch einberufene Bundeskonferenz gehen, dort soll in den Gremien die weitere Vorgangsweise beschlossen werden. Ziel sei es weiter, die "leistungsfeindlichen, dienstnehmerfeindlichen Maßnahmen" zu verhindern.

Steht Streik im Raum ?

Ob die Maßnahmen der Gewerkschaft bis zum Streik gehen könnten, werde man erst beraten, so AHS-Lehrervertreter Eckehard Quin (FCG). Auch Jürgen Rainer (FCG) von den berufsbildenden mittleren und höheren Schulen wollte vorerst nicht von Streik sprechen.