Erstellt am 28. Juli 2016, 12:51

von BVZ Redaktion

Glücksspiel: Nahm Land 1,8 Mio. zu wenig ein?. Für das Jahr 2015 wurden beim „Kleinen Glücksspiel“ zwei Millionen Euro an Abgaben-Einnahmen einkalkuliert - im Endeffekt waren es 200.000...

Manfred Kölly (LBL) übt Kritik.  |  NOEN, zVg

Rund um die Diskussion zum „Kleinen Glücksspiel“ (die an Novomatic vergebenen Automatenlizenzen wurden vom Verwaltungsgerichtshof nun aufgehoben) stellt LBL-Chef Manfred Kölly auch die lukrierten Gelder in Frage. Das Land kalkulierte für heuer zwei Millionen Euro Abgaben ein, im Endeffekt waren es lediglich 200.000 Euro.

Gegenleistungen? ASV Draßburg ins Spiel gebracht

Kölly selbst konnte nur die Zahlen präsentieren, auch das Büro von LH Hans Niessl verwies auf Alexander Petschnig als Zuständigen. Dieser entgegnete, dass „Landesrat Bieler, die Abteilung für Abgabeneinhebung, zuständig“ sei. Was auch stimmt – eine konkrete Erklärung blieb man jedoch auch dort schuldig.

Der LBL-Chef stellt weiters den Vorwurf in den Raum, dass es Gegenleistungen für Personen gegeben haben könnte und bringt den ASV Draßburg ins Spiel: „Dort prangern Transparente der Firma Admiral, einer Tochterfirma der Novomatic“. Seitens des Vereins wird darauf hingeweisen, dass es sich um ein normales Sponsoring handle : „Jeder in diese Richtung gehende Vorwurf ist haltlos.“