Erstellt am 25. August 2014, 12:00

Klug fordert "Sonderinvest" für Heer ab 2016. Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) hat am Montag seine Forderung nach mehr Geld für das Bundesheer erneuert.

Mit Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP) will Klug darüber reden, sobald sein für Herbst angekündigtes Reformkonzept für das Bundesheer vorliegt. "Wenn das Konzept vorliegt, werden wir über den dringenden Investitionsbedarf für modernes Gerät verhandeln", kündigte Klug an. 

Klug betonte am Rand des SPÖ-Präsidiums am Montag im Parlament einmal mehr, dass Spindeleggers Drängen nach Reformen am Freitag "Kopfschütteln" quer durch das Bundesheer ausgelöst habe. Immerhin habe er selbst schon im Frühjahr angekündigt, ein Reformkonzept für das Heer im Herbst vorlegen zu wollen.

Katastrophenschutz weiter ausbauen

Auch dass es ab 2016 "trotz Reform ein Sonderinvest für das österreichische Bundesheer braucht", das habe er dem Finanzminister schon bei den jüngsten Budgetgesprächen persönlich gesagt. "Dem Finanzminister sind die Zahlen bekannt", betonte der SP-Minister.

Verwenden will Klug die geforderten zusätzlichen Mittel unter anderem für einen Ausbau des Katastrophenschutzes, wie er nun betonte. Mit Spindelegger will er darüber nach Vorlage seiner Reformpläne reden: "Wenn das Konzept vorliegt, werden wir über den dringenden Investitionsbedarf für modernes Gerät verhandeln."