Erstellt am 24. April 2012, 12:36

Kommunalwahl Burgenland: VP will 100 junge Gemeinderäte mehr. Die ÖVP will bei der Kommunalwahl im Oktober bei den jungen Gemeinderäten um 100 zulegen.

Ziel sei es, die Zahl der im Gemeinderat vertretenen Jugendlichen von 200 auf 300 zu erhöhen, sagte Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl (V) am Dienstag in Eisenstadt. Unter dem Motto: "We Want You" startet die JVP eine eigene Kampagne: Via Facebook und bei Veranstaltungen will man um die Sympathie und die Stimmen der Jugendlichen werben.
 
"Ziel ist es einfach, ganz konkret viele junge Menschen für die Politik zu begeistern", die Botschaft laute: "Die Politik braucht mehr von uns Jungen", erklärte JVP-Landesobmann Christoph Wolf am Dienstag bei der Präsentation der Kampagne in Eisenstadt. Die JVP habe im Burgenland derzeit rund 3.500 Mitglieder. Sie stelle mittlerweile einen Ortschef sowie rund 200 Stadt- und Gemeinderäte, Gemeindevorstände und Vizebürgermeister.
 
"Mit unserer Kampagne wollen wir noch mehr Wert darauf legen, jungen Menschen Politik schmackhaft zu machen, sie einzubinden in den politischen Prozess und vor allem auf kommunaler Ebene zeigen, dass es sich lohnt, sich politisch zu engagieren vor Ort", erläuterte der JVP-Chef. Themen vorgeben wolle man nicht: Die Gemeinden seien so vielfältig, dass die jungen Menschen vor Ort selbst am besten wüssten, wofür sie sich am besten einsetzen sollten.
 
Dreh-und Angelpunkt der Kampagne seien die JVP-Ortsgruppen: "Wir versuchen eben, über die Neuen Medien, über das Web 2.0, konkret über Facebook auch unsere Kampagne zu verbreiten." Für die Gemeinderatswahl aufgestellte Jugendkandidaten, solche die kandidieren wollen und Jugendgemeinderäte unter 35 Jahren sollen sich auf der Facebookseite der Kampagne mit einem Video präsentieren können, so Wolf.
 
Chancen auf ein Gemeinderatsmandat gebe es für die Jugendkandidaten durch das Vorzugsstimmensystem, erklärte VP-Chef Steindl: "So können wir sehr viele, egal, wo sie platziert sind, motivieren, dass sie laufen." Bestes Beispiel sei JVP-Chef Wolf selbst, der bei der Landtagswahl über Vorzugsstimmen in den Landtag gekommen sei." Bei der Gemeinderatswahl gelte es im Jugendbereich, über 33.000 Wähler im Jugendbereich im Alter von 15 bis 25 Jahre "abzuholen".