Erstellt am 21. Oktober 2010, 09:45

Kompromiss in Sicht. SCHULVERWALTUNG / Gesetzgebung und oberste Vollziehung sollen laut Niessl Bundessache sein.

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Landeshauptmann Hans Niessl hat nun bei einer Gesprächsrunde in St. Pölten – wie angekündigt – ein Kompromisspapier zur Schulverwaltungsreform vorgelegt.

Sein Vorschlag: Die Schulorganisation soll in Form der mittelbaren Bundesverwaltung erfolgen. Konkret bedeutet das für Niessl, dass Gesetzgebung und oberste Vollziehung Bundessache sind.

Die Vollziehung auf Landesebene erfolgt durch den Landeshauptmann und die Bildungsdirektion, die aber letztinstanzlich dem Bund unterstehen. Die Bewirtschaftung aller Lehrerplanstellen sowie die unmittelbare Schulaufsicht sollen der Bildungsdirektion als Landesbehörde unterliegen.