Erstellt am 15. Juni 2013, 22:19

Kopf übt scharfe Kritik an ÖGB-Forderungen. ÖVP-Klubobmann Kopf übt knapp vor dem ÖGB-Bundeskongress am Dienstag scharfe Kritik an der Gewerkschaft, insbesondere der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen.

Forderungen wie neue Steuern, mehr Urlaub und teurere Überstunden seien ein "Totalangriff auf den Wirtschafts-und Arbeitsstandort Österreich", sagte der Vorarlberger.

Der entsprechende Leitantrag der Gewerkschafter sei "gespickt mit Klassenkampf an allen Ecken und Enden", so Kopf. Die Forderungen nach Verkürzung der Arbeitszeit, Erhöhung des Urlaubsanspruches, Ausdehnung der bezahlten Freistellungsansprüche und die Verteuerung von Überstunden seien eine "Strafe für die Arbeitgeber", meinte der Klubobmann.

Auch die "Steuerfantasien" - "von Wertschöpfungsabgabe über die Vermögenssteuer bis hin zur Erbschafts- und Schenkungssteuer" - werde es mit ihm in einer maßgeblichen Position nach der Wahl nicht geben. "In einem Land mit 44 Prozent Steuerabgaben überhaupt über zusätzliche Besteuerungen nachzudenken und die Arbeit weiter mit Zusatzabgaben belasten zu wollen, das ist Jobvernichtung", warnte Kopf.