Erstellt am 31. Dezember 2012, 00:04

Korruptionsbekämpfung größter Wunsch an Politik. Der größte Wunsch der Österreicher an die Politik ist die Korruptionsbekämpfung. Das geht aus einer Umfrage des "market"-Instituts hervor.

Als weitere Neujahrsvorsätze empfiehlt das Wahlvolk seinen Repräsentanten die Sicherung der Lebensqualität und des Gesundheitswesens sowie leistbare Energiepreise. So mancher möchte in der nächsten Regierung nicht nur Politiker, sondern auch Experten sehen. 500 repräsentativ für die Bevölkerung über 16 Jahre ausgewählte Personen wurden von 12. bis 18. Dezember online befragt.

Die Meinungsforscher legten ihnen eine Liste von Wünschen an die Politik vor, die mit Noten von eins (ganz wichtig) bis fünf (gar nicht wichtig) zu bewerten waren. 66 Prozent gaben der Korruptionsbekämpfung Priorität eins, 60 Prozent der Sicherung der Lebensqualität. Kein Befragter erachtete diese Themen als gänzlich unbedeutend. Für 58 Prozent hat es Vorrang, dass die Energiepreise nicht nach oben schießen, für 56 Prozent, dass das Gesundheitswesen reformiert und abgesichert wird.

Weniger dringlich scheint für die Österreicher die rasche Rückkehr zu einem Nulldefizit zu sein. Sie hat nur für 28 Prozent Top-Bedeutung. Die wenigsten Sorgen machen sich die Menschen laut Umfrage um die Banken: Nur sieben Prozent halten deren weitere Stützung für vorrangig. Die Hoffnung, dass Frank Stronach bei den anstehenden Wahlen gut abschneidet und in die Regierung kommt, rangiert zwar auch unter den Schlusslichtern, liegt aber immerhin elf Prozent sehr am Herzen.

Insgesamt gehen die Österreicher selbstbewusst ins neue Jahr: 32 Prozent erwarten, dass sich das Land besser entwickeln wird als die übrigen EU-Staaten. Sieben Prozent rechnen mit einer vergleichsweise schlechteren Entwicklung. Besonders optimistisch sind Männer und Menschen mit guter Ausbildung.