Erstellt am 26. September 2011, 13:46

"Kulanzlösungen" an Unis für falsch Vorangemeldete. Bis zu diesem Jahr war sie die einzige bedeutende Formalität, die Studienanfänger einzuhalten hatten: die Inskription im Rahmen der Zulassungsfrist. Die ist jedoch nur für all jene möglich, die sich bis 31. August bei der erstmals verpflichtenden Voranmeldung für das Studienfach ihrer Wahl registriert haben. Für jene, die sich falsch oder gar nicht vorangemeldet haben, gibt es "Kulanzlösungen".

An die Hochschülerschaft der Uni Graz haben sich bereits etwa 60 Leute gewandt, die bei der Voranmeldung einen Fehler gemacht hatten und nun bei der Zulassung scheiterten. "Wir haben in jedem Fall versucht, mit dem Rektorat Kulanzlösungen zu finden, was uns in den meisten Fällen auch gelungen ist", so Stefan Thum, Vorsitzender der ÖH Graz. Bei Personen, die die Voranmeldung gänzlich verpasst haben, schätzt Thum eine Lösung als "schwierig" ein.

An der Uni Salzburg wird mit diesen Fällen zumindest bis 30. September "sehr kulant umgegangen", so ÖH-Salzburg-Vorsitzender Simon Hofbauer. "Wir gehen davon aus, dass bis dahin wahrscheinlich fast alle aufgenommen werden können." An den Unis in Wien und Innsbruck hat es laut den jeweiligen Hochschülerschaften bisher eine "marginale" Anzahl an Fällen gegeben, um die 15 Leute haben sich jeweils gemeldet.

Laut ÖH Uni Wien werden es jedoch "täglich mehr", da viele erst beim Gang an die Uni zur Inskription merken, dass etwas schief gelaufen ist. Man sei jedoch im ständigen Kontakt mit dem Rektorat. Der nächste Gesprächstermin sei Anfang dieser Woche, derzeit seien dem Rektorat aber "keine offenen problematischen Einzelfälle bekannt".