Erstellt am 23. Dezember 2013, 06:26

Kurz wünscht sich aktivere EU-Politik Österreichs. Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) wünscht sich eine aktivere Mitgestaltung der österreichischen Politik in der Europäischen Union. Der 27-Jährige meinte, EU-Politik sei mehr als der "Kampf für die nationalen Interessen gegen Brüssel".

Erweiterungsperspektiven sieht Kurz vor allem am Westbalkan, ein Beitritt der Türkei sei derzeit kein Thema. Das Gedenkjahr 2014 zeige, dass ein friedliches Zusammenleben in einem vereinten Europa nicht immer selbstverständlich war. Österreichs Beitrag zur Entwicklungszusammenarbeit ist für Kurz "kein Ruhmesblatt". Im Außenministerium baut er trotz seiner Jugend auf professionelle Zusammenarbeit. Zur Affäre um den US-Geheimdienst NSA sagte Kurz: "Ich habe kein Verständnis für breites Überwachen oder Abhören."