Erstellt am 13. September 2016, 16:41

Erziehungsgeld für FPÖ "derzeit kaum machbar". Dem Vorschlag des Bündnis Liste Burgenland (LBL), ein "Burgenländisches Erziehungsgeld" einzuführen, stehen die Freiheitlichen positiv gegenüber.

FPÖ-Landesparteisekretär Christian Ries.  |  NOEN, zvg

"Selbstverständlich finden wir den Vorschlag der LBL unterstützenswert, schließlich handelt es sich um unseren eigenen", stellte FPÖ-Landesparteisekretär Christian Ries am Dienstag in einer Aussendung fest. Bei der Umsetzung gebe es aber drei Hürden.

Erstens habe man die SPÖ noch nicht von diesem Modell überzeugen können. Zweitens sei die Unterscheidung zwischen österreichischen und im Burgenland lebenden oder arbeitenden ausländischen Eltern zurzeit rechtlich kaum möglich - "und wir wollen ja keinen weiteren Migrationsanreiz bieten", so Ries.

Drittens stehe das Land Burgenland aufgrund des derzeitigen "Ausnahmezustandes der Republik" vor "gewaltigen budgetären Herausforderungen". Die Umsetzung einer solchen Maßnahme der Familienförderung sei jedoch "weiterhin festes Ziel der FPÖ", erklärte Ries.