Erstellt am 22. Februar 2014, 16:25

Lehrervertreter Quin stellt Matura infrage. Der oberste AHS-Lehrervertreter Eckehard Quin (FCG) stellt die Matura infrage.

Er sieht keinen Sinn darin, dass es einerseits die Matura und andererseits immer mehr Aufnahmeverfahren für Studienanfänger gibt. "Im Moment moppelt man in Österreich doppelt. Es gibt immer mehr Aufnahmeverfahren im tertiären Bildungsbereich - an Universitäten, Fachhochschulen. Die Matura, als allgemeine Studienberechtigung ist dann eigentlich keine Berechtigung mehr", meinte Quin. Als AHS-Abschluss kann er sich ein einfaches Zeugnis vorstellen.

Ähnliche Töne kamen diese Woche im Interview von SPÖ-Bildungssprecherin Laura Rudas: "Man kann durchaus über die Matura an sich diskutieren, also ob man nach acht Jahren Schule dann noch eine Prüfung braucht."

Dass Quin die Matura an sich infrage stellt, ist für Unterrichtsministerin Heinisch-Hosek "sehr befremdend", wie sie am Samstag sagte. Sie verwies lieber auf die Vorteile der neuen Zentralmatura.