Erstellt am 24. November 2010, 20:49

LH-Konferenz: Mehr Geld für Pflege. Neben der Verschuldung von Bund und Ländern wurde bei der Landeshauptleute-Konferenz in Langenlois (Bezirk Krems) auch über Pflege diskutiert. Man habe sich laut Landeshauptmann Erwin Pröll, dem Versitzenden der LH-Konferenz, darauf geeinigt, dass der Bund mehr Geld für die Pflege an die Länder zahlt.

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 „Der Bund ist bereit neues, frisches Geld für die Pflege verfügbar zu machen. Wir werden in den nächsten Wochen parallel zu den Gesprächen mit dem Stabilitätspakt auch Gespräche über modernisierte, zukunftsträchtige Pflegefinanzierung forcieren", so Landeshauptmann Erwin Pröll, Versitzender der LH-Konferenz.

Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl sagt: "Ich halte den Pflegefonds für einen enormen Fortschritt und für mich ist das Zauberwort dabei "gemischte Finanzierung". Das heißt, der Bund hat wie auch angekündigt wurde, Geld einzubringen." Zwei Drittel soll der Bund, ein Drittel sollen Länder und Gemeinden zahlen. Den Ländern solle bei der Verteilung der Pflegegelder viel Autonomie zukommen, sagt der Vorarlberger Landeshauptmann Herbert Sausgruber.

Genaue Summen wurden noch nicht genannt, allerdings war von einer Finanzierung zwei Drittel Bund und ein Drittel Länder und Gemeinden die Rede.