Erstellt am 10. November 2010, 10:20

Lohnverhandlungen im Handel gehen in die vierte Runde. Die Lohnverhandlungen für die rund 450.000 Handelsangestellten gehen in die vierte Runde. Primär geht es um den künftigen Lohnanstieg, aber auch das Rahmenrecht bleibt ein Thema - auch wenn letzteres von den Arbeitgebern gerne ausgeklammert wäre.

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Bei den Metallern, die vergangenen Samstag abgeschlossen hatten, ging es nach langen und ergebnislosen Streitereien um die Arbeitszeit letztendlich auch nur noch um die Lohnhöhe.

Erwartet wird ein Abschluss zwischen den niedrigen Anstiegen bei Beamten und Pensionisten von 1,0 bzw. 1,2 Prozent und dem satten Abschluss der Metaller von 2,5 Prozent. Die Güterbeförderer haben zu Wochenbeginn bei 2,3 Prozent eine Einigung erzielt. Zentrales Anliegen der Angestellten-Gewerkschaft GPA-djp ist die Einführung eines Mindestlohns von 1.300 Euro brutto für Vollzeitkräfte. Die Arbeitgeber können sich einen Abschluss in dieser Richtung vorstellen - wenn die höheren Einkommen dafür geringer ansteigen, so Fritz Aichinger, Chefverhandler auf Arbeitgeberseite.