Erstellt am 08. September 2012, 11:10

Lopatka begrüßt wachsende Zustimmung zur EU in Österreich. Der designierte Staatssekretär im Außenministerium, Reinhold Lopatka (V), hat am Samstag die Ergebnisse der jüngsten Eurobarometer-Umfrage begrüßt.

Demnach bewerten 31 Prozent der Österreicher die EU als "total positiv". Das sind sechs Prozent mehr als noch vor einem halben Jahr. Darüber hinaus ist die Ablehnung der EU in Österreich im Vergleich deutlich gesunken. "In Österreich geht es mit der EU aufwärts! Das ist durchaus erfreulich", kommentierte Lopatka in einer Aussendung.

"Österreich redet in Brüssel mit und das wird anerkannt", so der künftige Staatssekretär. Er sei überzeugt, dass die Arbeit von Vizekanzler Außenminister Michael Spindelegger (V) "und unser konsequenter Europakurs von den Österreichern bemerkt und geschätzt werden." Man werde weiterhin alles tun, um die Österreicherinnen und Österreicher mit guten Argumenten davon zu überzeugen, "dass wir in einer starken EU und auch in einer gefestigten Währungsunion die besten Perspektiven für die Zukunft haben".

Lopatka, der am 11. September zum Staatssekretär im Außenministerium angelobt wird, übte zugleich Kritik an FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und am austrokanadischen Milliardär und Parteigründer Frank Stronach. "Der Kurs von Strache und Stronach geht ins Leere. Die Eurobarometer-Umfrage zeigt, dass die Anti-EU-Propaganda nicht auf fruchtbaren Boden fällt, schließlich ist auch der Anteil der EU-Gegner in Österreich um 13 Prozent gesunken", betonte Lopatka