Erstellt am 16. Februar 2015, 16:49

von APA/Red

Machtwechsel in Wr. Neustadt als Motivation für SPÖ. Der Machtwechsel im Wiener Neustädter Rathaus - die SPÖ verliert nach 70 Jahren den Bürgermeister-Sessel - lässt auch die Sozialdemokraten im Burgenland nicht kalt.

Landeshauptmann Hans Niessl.  |  NOEN, BVZ
Man werde im Landtagswahlkampf darauf hinweisen, "dass das Modell Wiener Neustadt auch im Burgenland durchaus einen realistischen Hintergrund hat", erklärte Landeshauptmann Hans Niessl am Montag in Eisenstadt vor Journalisten.

Sehr intensiver, kurzer Wahlkampf

In allen anderen Bundesländern stelle die stimmenstärkste Partei den Landeshauptmann. "Aber im Burgenland geht die ÖVP einen anderen Weg", sagte Niessl. Der Landeshauptmannstellvertreter (Franz Steindl (V), Anm.) wolle "über Absprachen hinter der SPÖ eine Mehrheit im Burgenländischen Landtag bekommen."

"Das nehmen wir zur Kenntnis", sagte Niessl. Aus dieser Kenntnis resultiere auch eine Motivation, "einen sehr intensiven, kurzen Wahlkampf zu führen."