Erstellt am 09. November 2011, 13:01

Mageres Interesse an Bildungsvolksbegehren. Im Burgenland herrscht offenbar eher mageres Interesse am Bildungsvolksbegehren: In Eisenstadt haben von Donnerstag bis Dienstagnachmittag erst 290 Personen unterschrieben, teilte Rathaussprecher Maximilian Schulyok am Mittwoch mit.

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Generell folgt man mit der aktuellen Beteiligung von 2,9 Prozent (berechtigt wären rund 10.000 Personen) einem Trend der vergangenen Jahre: Das FPÖ-Volksbegehren "Österreich bleib frei" im März 2006 verzeichnete 410 Eintragungen, das von der SPÖ initiierte Pensions-Volksbegehren im März 2004 unterschrieben 716 Personen.

Auch in Mattersburg sieht die Situation ähnlich aus: Dort wären bis Donnerstagnachmittag noch weitere 5.305 Menschen berechtigt, das Volksbegehren zu unterschreiben. Denn von den insgesamt 5.511 berechtigten Personen haben dies in der Stadt erst 206 Menschen getan, so der Pressesprecher der Stadtgemeinde, Martin Hollweck. Prozentuell liegt man in Mattersburg mit einer Beteiligung von rund 3,75 Prozent aber immerhin vor der Landeshauptstadt.

Wie groß der Andrang kurz vor Schluss noch sein wird, könne man nicht abschätzen. Da im Burgenland jedoch die beiden verlängerten Werktage - von 16 bis 20 Uhr - bereits verstrichen sind, dürfte sich dieser in Grenzen halten. Mittwoch und Donnerstag gibt es auf den Gemeindeämtern bzw. in den Rathäusern noch bis 16.00 Uhr die Möglichkeit, das Bildungsvolksbegehren zu unterschreiben.