Erstellt am 12. Juli 2011, 10:10

Meisten Unis bieten in Eingangsphase drei Antritte. Ab Herbst gilt an jenen elf Unis, die keine generelle Zugangsbeschränkungen haben, die neue Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP). Nur wer alle Prüfungen in diesem Abschnitt besteht, darf weiterstudieren. Dabei gibt es per Gesetz nur eine Möglichkeit, eine negative Note auszubessern. Die Unis erlauben aber autonom einen dritten Prüfungsantritt.

Insgesamt sieben der elf Unis erlauben den Studienanfängern zwei Prüfungswiederholungen, nämlich die Uni für Bodenkultur (Boku), die beiden Technischen Unis (TU) in Wien und Graz, die Uni Graz, die Montanuniversität Leoben sowie die Unis Salzburg und Innsbruck. Keinen zusätzlichen Prüfungsantritt wird es hingegen an der größten heimischen Uni, der Uni Wien, sowie der Uni Linz geben. An der Wirtschaftsuni und der Uni Klagenfurt haben die Senate noch nicht entschieden.

Bisher hat das Gesetz innerhalb der schon länger bestehenden Studieneingangsphasen drei Prüfungswiederholungen vorgesehen, die Unis konnten zusätzlich autonom unbeschränkt viele Wiederholungen erlauben. Die neue STEOP gilt nicht für Studien, die ohnehin bereits zugangsbeschränkt sind (Sport, Psychologie, Publizistik) bzw. an Unis mit generellem Aufnahmeverfahren (Kunst, Medizin, Veterinärmedizin).

Der Umfang der STEOP variiert aufgrund der Autonomie je nach Universität und auch je nach Fach zwischen einem halben und zwei Semestern, einzige Vorgabe neben der Mindest- und Höchstdauer: Sie muss aus mindestens zwei Prüfungen bestehen.