Erstellt am 05. November 2010, 20:35

Metaller-Lohnrunde - Verhandlungen laufen weiterhin sehr zäh. Die dritte Verhandlungsrunde zu den Kollektivverträgen für die 165.000 Beschäftigten der Metallindustrie läuft sehr zäh.

Inhaltlich ist man sich bisher nicht näher gekommen, hieß es von Arbeitgebern wie Arbeitnehmern am Freitagabend. Konkrete Gespräche über die Lohnhöhe gab es demnach noch nicht, vielmehr wird weiter über Änderungen bei der Arbeitszeit gestritten. Nach fünf Stunden stärkten sich die Sozialpartner bei Selchfleisch und Semmelknödel, ein Ende der Verhandlungen ist derzeit nicht absehbar.

Aus Kreisen der Belegschaftsvertretung war von zunehmendem Unmut die Rede. Es steige die "Kampfesstimmung", da sich die Industrievertreter nicht bewegen würden. Was die Arbeitgeber wiederum der Gewerkschaft vorwerfen.

Die Metaller haben sich im Vorfeld der heutigen Verhandlungsrunde bereits sicherheitshalber eine Streikfreigabe geholt. Im Vorjahr waren fünf Verhandlungsrunden nötig, bis sich beide Seiten zu nachschlafener Stunde einigten.